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>>NNSC in Panmunjom existiert nicht mehrEntgegen den Propagandabehauptungen der USA existiert die Ueberwachungskommission der Neutralen Nationen (Neutral Nations Supervisory Commission - NNSC) in Korea nicht mehr. Dies stellte die Vertretung der Koreanischen Volksarmee in Panmunjom in einer Erklärung am 8. August fest. Die NNSC wurde am 1. August 1953 in Panmunjom gegeründet, mit dem Auftrag, die Einhaltung des Waffenstillstandsabkommens vom 27. Juli 1953 zu überwachen. Ihre Hauptaufgabe bestand vor allem darin, die Einhaltung des Paragraphen 13d zu überwachen, welcher es den beiden Seiten verbietet, schwere Waffen aus dem Ausland nach Korea einzuführen. Der NNSC gehörten Militärvertreter der Tschechoslowakei, Polens, der Schweiz und Schwedens an. Die USA-Imperialisten hatten von Anfang an ein Interesse daran, die Arbeit der NNSC zu behindern und sie schliesslich abzuschaffen. Sie diente ihnen nur als propagandistisches Feigenblatt, um "Friedfertigkeit" vorzutäuschen. Um der internationalen Gemeinschaft vorzugaukeln, die NNSC existiere noch und verrichte ihre Ueberwachungstätigkeit, sind noch einige schweizerische und schwedische Mitglieder im Südsektor von Panmunjom stationiert. Die Tschechoslowakei und Polen haben sich nach ihrem Beitritt zur US-geführten NATO offiziell aus der NNSC in Panmunjom zurückgezogen, da sie ihren neutralen Status durch diesen Beitritt verloren haben. Die Absicht der USA war es seit Anbeginn, Südkorea zu ihrer grössten Truppen- und Atomwaffenbasis und zum "unsinkbaren Flugzeugträger" auszubauen - in krasser Verletzung des Waffenstillstandsabkommens und dessen Paragraphen 13d. Am 9. Juni 1956 wiesen die USA-Militärs das NNSC-Ueberwachungsteam auf der südlichen Seite aus. Und an der 75. Sitzung der Militärischen Waffenstillstandskommission am 21. Juni 1957 erklärten die Vertreter der USA unverfroren und arrogant, dass sie die Einhaltung des Paragraphen 13d einseitig aufkündigen würden. Damit hatte die NNSC faktisch zu existieren aufgehört und bestand nur noch dem Namen nach. Im Januar 1958 schliesslich begannen die USA in grossem Stil mit der Stationierung von Atomwaffen in Südkorea. Mit diesem unverschämten Bruch des Waffenstillstandsabkommens existierte auch dieses nur noch dem Namen nach und war faktisch ausser Kraft gesetzt. Ein neuer Krieg hätte jederzeit beginnen können. Die USA-Imperialisten sind seither ununterbrochen und fieberhaft damit beschäftigt, einen neuen Ueberfall auf die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) zu planen und damit einen zweiten Korea-Krieg vom Zaun zu reissen. Bei diesen verbrecherischen Handlungen war ihnen die Anwesenheit der NNSC-Beobachter selbstverständlich ein Hindernis. In den 1950er- und 1960er-Jahren schreckten die USA-Imperialisten nicht einmal davor zurück, einige tschechoslowakische und polnische NNSC-Mitglieder während ihrer Waffenstillstands-Ueberwachungstätigkeit in Südkorea ermorden zu lassen. Seit über 50 Jahren sind nun die in Südkorea stationierten US-Atomwaffen auf den Norden gerichtet. Das koreanische Volk ist seither dauernd der nuklearen Bedrohung und Erpressung durch die USA ausgesetzt. Mit Kriegsmanövern, Sanktionen und anderen Provokationen gegen die DVRK machen die USA das Waffenstillstandsabkommen zur hohlen Farce. Um sich gegen diese ungeheuerliche Bedrohung zu verteidigen, sah sich die DVRK gezwungen, eine starke militärische Selbstverteidigungsmacht und eine nukleare Abschreckungsmacht aufzubauen. Das ist ihr legitimes Recht als souveräner Staat, der von einer aggressiven und kriegsbesessenen ausländischen Macht mit einem atomaren "Präventivschlag" bedroht wird. Es ist darum absolut lächerlich und absurd, wenn die USA als hohle Alibiübung eine Art "Rumpf-NNSC" aufrechterhalten wollen. Es gibt nur einen Weg, den Frieden und die Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel dauerhaft zu garantieren : die Ersetzung des Waffenstillstandsabkommens durch einen Friedensvertrag und die Schaffung eines friedenssichernden Mechanismus. |